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Soziale und individuelle Konsequenzen der positiven Flexibilisierung

Bei den flexiblen Arbeitszeiten scheint es heute common sense zu sein, dass man sie innegative „fremdbestimmte“ Flexibilisierung (im Bereich von Berufen mit niedriger Qualifikation) und positive „selbstbestimmte“ oder „autonome“ Flexibilisierung (in höher qualifizierten Berufen) unterteilen kann. Durch diese Unterteilung hat man das Augenmerk in der Forschung in der Regel eher auf die negative Flexibilisierung gesetzt, während es dem Bereich der positiven Flexibilisierung ohnehin gut gehe, da Arbeitszeitautonomie geradewegs Zufriedenheit hervorbringe. Doch es gibt Hinweise auf einen übersehenen komplexen Problembereich, der gerade bei der positiven Flexibilisierung besteht.
Dieses Forschungsprojekt soll einen Beitrag zum Verständnis der neuen zeitlichen Dynamiken leisten, die infolge aktueller kultureller Trends in der Arbeitswelt vonstattengehen. Die Destabilisierung moderner Zeitstrukturen, welche auf dem Zusammenspiel ehemals fester und zuverlässiger Arbeitszeiten und arbeitsfreier Zeiten fußen, birgt für die Frage gesellschaftlichen Zusammenlebens ein breites Spektrum derzeit noch kaum absehbarer sozialer Konsequenzen.
Es soll auch eine Antwort auf die spezielle Frage, wie die zeitliche Verfügbarkeit für verschiedene soziale Kontakte wie zum Beruf, zur Familie und Freundeskreis, aber auch für politische und soziale Partizipation, neu reguliert wird, gegeben werden.

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